HISTORIE

1908 Im Jahr 1908 gründete der Schriftsetzer Friedrich Hofmann die nach ihm benannte Buch- und Kunstdruckerei in Nürnberg. Alles war auf Handbetrieb eingestellt, man arbeitete noch ähnlich wie zu Gutenbergs Zeiten. Bereits drei Jahre später waren elf Setzer und Drucker am Firmensitz in Nürnberg tätig und damit der Grundstein für den heutigen Betrieb gelegt. Ein Gasmotor setzte die Maschinen in Gang und leitete den Fortschritt ein.
1918-1945 Personalwirtschaft - Die Unternehmungslust Albert Hofmanns brachte ihn dazu, wie sein Vater nach Gießen zu gehen und sich in einem Kollegenbetrieb weiterzubilden. Das war ihm jedoch nicht genug: Er ging nach Amerika und blieb dort bis zum Jahr 1930, um sich in New York in verschiedenen Betrieben theoretisch und praktisch auf den neuesten Stand der Druckindustrie zu bringen und dies später im väterlichen Betrieb anzuwenden. Der Zweite Weltkrieg machte es erforderlich, dass Friedrich Hofmann wieder aktiv im Betrieb mitarbeitete und in die Geschäfte von Albert mit einstieg, um das Erreichte zu erhalten. Leider wurde bei der Bombardierung Nürnbergs im Jahr 1945 nicht nur Nürnberg, sondern auch die Druckerei zerstört.
1945-1951 Um den Betrieb weiter aufrecht halten zu können, übernahmen die beiden Chefs einen Pachtbetrieb in Scheinfeld. Albert Hofmann übernahm die Geschäfte von Friedrich, der sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzog. Tatkräftig wurde er unterstützt durch Günter Hofmann, nun von der dritten Firmengeneration, der sich um die Beschaffung von Papier, Druckfarben und Druckmaterial kümmerte. Ein Autounfall von Albert Hofmann machte es notwendig, dass Günter Hofmann bereits im Alter von 16 Jahren die Verantwortung für die Firma übernahm.
1952-1961 Für die Druckerei Albert Hofmann war im Jahr 1952 der Zeitpunkt gekommen, wieder in eigene Betriebsräume nach Nürnberg, in die Jagdstraße 10, ziehen zu können. Der inzwischen Teilhaber gewordene Günter Hofmann führte mit Tatkraft die Firma und baute sie weiter aus. Mittlerweile war die Firma auf 35 Mitarbeiter angewachsen. Parallel zum bewährten Handsatz wurde der Maschinensatz eingeführt, an kleinen und großen Schnellpressautomaten und dem berühmt gewordenen Heidelberg-Tiegel wurde nun gedruckt.
1961-1991 Ein weiterer Firmenausbau erforderte bald mehr Platz und so wurde ein Neubau in der Kilianstraße 108 – 110 errichtet, der ab 1961 zum neuen Sitz wurde. Die Firma entwickelte sich sprunghaft und bereits im Jahr 1977 stand der nächste Erweiterungsbau an. Die Abteilungen Satz, Repro, Druck und die Buchbinderei erforderten mehr Raum. Im Jahr 1982 wurde die Verwaltung und Ablauforganisation auf EDV umgestellt. Gleichzeitig wurde der Rollenoffset mit der Anschaffung einer Zirkon 66 eingeführt, mit der Installation der 8-Seiten-Maschine wurde der Einstieg gewagt. Mit dem Eintritt von Frank Hofmann in die Geschäftsleitung ist die Firma 1987 in Hofmann Druck Nürnberg umbenannt worden.
1992-1993 Der helle, moderne und vorbildliche Neubau in der Emmericher Straße 10 in Ziegelstein bietet nicht nur genügend Platz für eine weitere Unternehmensentwicklung, sondern ist wegen der verkehrsgünstigen Lage von Mitarbeitern und Kunden ebenso geschätzt. Mit der Installation der damals schnellsten Rollenoffsetmaschine KBA 216-HD im ersten Bauabschnitt wurde bereits vor der Fertigstellung des Gesamtgebäudes produziert. In diesem Eiltempo wurde auch die Technik modernisiert und weiter ausgebaut. So wurde der Fotosatz durch die Mac-Rechner ersetzt die Vorstufentechnologie jetzt DTP genannt. Im Bogenoffset wurde mit einer zweiten Rapida 104/5 die erforderliche Druckkapazität im Bogenoffset geschaffen. Bereits 1995 wurde die Tragweite der CTP-Technologie erkannt und eine der ersten Anlagen in Deutschland installiert.
2001 Das Druckunternehmen Hofmann Druck Nürnberg hat sich im Laufe der Zeit zu einer Mediengruppe entwickelt. Um dem gerecht zu werden, wurde im Jahr 2001 die hofmann infocom AG gegründet zur Bündelung der gemeinsamen Aktivitäten und Darstellung der Leistungsfähigkeit der Firmen unter einem Namen, die weiter als selbstständige Einheiten bestehen bleiben. Mit dieser Neuausrichtung zeigt sich „Hofmann“ als Komplettanbieter für Information und Kommunikation aus einer Hand.

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